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Welche Aufgaben stehen im Herbst für den Gartenplan an?
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass im Herbst – also ungefähr von Oktober bis Dezember – oft die wichtigsten Entscheidungen für das nächste Gartenjahr fallen. Genau jetzt können Sie die Weichen richtig stellen.
Vielleicht fragen Sie sich: Was muss in dieser Zeit eigentlich unbedingt erledigt werden? Einiges ist tatsächlich sinnvoll und sollte nicht zu lange warten. Dazu gehören das Entfernen von Laub, das Vorbereiten der Beete, ein letzter Rasenschnitt und das Winterfestmachen empfindlicher Pflanzen. Meiner Meinung nach lohnt es sich außerdem sehr, Gehölze und Obstbäume zurückzuschneiden und schon Blumenzwiebeln für das Frühjahr zu setzen.
Warum ist der Herbst die ideale Zeit für die Gartenplanung?
Mein Tipp ist ganz klar: Nutzen Sie die ruhigere Jahreszeit, um Ihren Garten einmal in Ruhe anzuschauen. Im Herbst wird es draußen spürbar stiller, vieles wächst nicht mehr so wild, und genau das schafft Platz zum Nachdenken.
Sie können jetzt gut prüfen, was im Garten gut funktioniert hat und was eher nicht. Welche Pflanzen haben sich bewährt? Wo ist eine Ecke vielleicht zu leer geblieben? Und an welcher Stelle wünschen Sie sich im nächsten Jahr etwas Neues? Ich finde, gerade diese Phase eignet sich wunderbar, um mit ein bisschen Abstand frische Ideen zu sammeln.
Welche Pflanzen können im Herbst noch gesetzt werden?
Viele Menschen sind unsicher, ob im Herbst überhaupt noch gepflanzt werden kann. Die kurze Antwort lautet: Ja, auf jeden Fall.
Gerade Gehölze und Sträucher lassen sich jetzt oft noch gut einsetzen, weil der Boden meist noch warm genug ist und die Pflanzen vor dem Winter Zeit haben, erste Wurzeln zu bilden. Auch Blumenzwiebeln wie Tulpen oder Narzissen können Sie jetzt noch in die Erde bringen. Wenn Sie Gemüse anbauen möchten, klappt das ebenfalls noch mit robusten Sorten wie Grünkohl. Das ist also keineswegs schon das Ende der Pflanzzeit.
Wie kann ich meinen Garten optimal auf den Winter vorbereiten?

Wenn Sie Ihren Garten gut durch den Winter bringen möchten, gibt es ein paar Dinge, die Sie nicht vergessen sollten. Besonders empfindliche Pflanzen sollten Sie mit Vlies oder Reisig schützen. Das hilft gegen Frost und kalten Wind.
Auch Wasserleitungen sollten entleert werden, damit nichts platzt, wenn es draußen friert. Gartengeräte reinige ich persönlich am liebsten direkt nach der letzten Nutzung und räume sie dann trocken ein. Das spart im Frühjahr Zeit und Ärger. Und ganz nebenbei ist auch das Mulchen der Beete eine gute Sache, weil es den Boden vor Kälte und Austrocknung schützt.
Wichtig: Vergessen Sie auch Ihre Regenwassertonnen nicht. Sie sollten möglichst vollständig entleert werden, so sind Sie auf der sicheren Seite. Meine Tonnen aus Kunststoff leere ich immer nur bis zum Wasserhahn, und den lasse ich dann aufgedreht überwintern. Mit dieser Methode habe ich noch nie Frostschaden erlitten. Und auch die Hochbeete müssen beachtet werden, damit sie gut durch den Winter kommen.
Welche Fehler sollte ich beim Gartenplan im Herbst vermeiden?
Ein häufiger Fehler ist es, im Herbst einfach alles radikal zurückzuschneiden. Nicht jede Pflanze verträgt das gut. Manche Gehölze und Stauden sollten Sie lieber erst im Frühjahr schneiden, wenn klar ist, wie sie durch den Winter gekommen sind.
Ein weiterer Punkt, der oft unterschätzt wird: Laub muss nicht komplett verschwinden. Klar, auf Rasenflächen sollte es nicht liegen bleiben, aber in Beeten kann es durchaus nützlich sein. Viele Tiere finden darunter Schutz, und der Boden profitiert ebenfalls davon. Ich denke, ein bisschen Rücksicht auf die Natur schadet hier nie.